Von Beobachtern und Handelnden: Meinungsgulasch zur Moderne


 

Im Kulturradio (RBB) gab es gestern einen hörenswerten Perspektiven Beitrag mit dem Soziologen Armin Nassehi. Thema war das Das Ende der politischen Gewissheiten. Wie der Soziologe Armin Nassehi die Gesellschaft beschreibt. 

In dem Beitrag kommt auch eine Debatte zur Sprache, die in DER ZEIT geführt wurde. Ein Apéritif aus diesem Streit:

„Und weil die Systemtheorie die Nöte der Menschen für irrelevant erklärt und von keinem Anliegen und keiner Idee angetrieben wird, wohin es gesellschaftlich gehen soll, zielt sie auf keine andere Erkenntnis als darauf, andere sozialwissenschaftliche Ansätze als irregeleitet, idealistisch und rückständig zu demaskieren. (…) Es ist bedauerlich, dass sich so viele Studierende der Sozialwissenschaften so lange von Luhmanns Theoriegebäude haben blenden lassen – einer Theorie, die sich, jedenfalls unter den Händen der Nachlassverwalter, zu oft in Selbstbezüglichkeit und leerem Überlegenheitsgestus erschöpft.“ (Hartmut Rosa)

Hier die lesenswerten Beiträge:

  1. Die Moderne ist vorbei. Aber was kommt danach? Warum Wissenschaftler wieder von Postdemokratie und Spätkapitalismus reden. Eine Handreichung (Thomas Assheuer – ZEIT – 26.07.2012)
  2. Das „Goldene Zeitalter“ ist vorbei. Spätmoderne? Postdemokratie? In der vergangenen Ausgabe hat Thomas Assheuer die Wiederkehr alter Begriffe beschrieben. Eine Replik (Armin Nassehi – ZEIT – 02.08.2012)
  3. Das neue Lebensgefühl. Der neue Streit um die Moderne: Armin Nassehi hört in aktuellen Zeitdiagnosen nur „Gejammer“. Doch was leistet eigentlich die Soziologie? Eine Entgegnung (Hartmut Rosa – ZEIT – 16.08.2012)

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