Der Informationskrieg der Geheimdienste


Die Anschläge in den USA vom 11. September 2001 haben weltweit eine Gewaltwelle ausgelöst, die zu Krieg und Terror, Folter und Elend sowie zu gravierenden Menschen- und Völkerrechtsverletzungen geführt hat. Und zwar nicht allein durch die zahlreichen Terrorakte, die wir seitdem erleben, sondern in weit größerem Maße durch die Art der weltweiten Terrorbekämpfung. Der „Krieg gegen den Terror“ hat nicht nur außenpolitisch zu einem permanenten Ausnahmezustand geführt, sondern diesen auch im Innern der westlichen Demokratien etabliert, was zu einer zunehmenden Militarisierung des Zivilen, zum Erstarken insbesondere des antimuslimischen Rassismus sowie einer immer weiteren Erosion von Grund- und Freiheitsrechten geführt hat. Zur Militarisierung der inneren Sicherheit und der Rolle der Geheimdienste hierbei sprach Jens Wernicke mit Rolf Gössner von der Internationalen Liga für Menschenrechte.

Das Interview gibt’s auf den NachDenkSeiten.

Was hat das Abendland dem Islam zu verdanken? Eine Debatte.


Welche Rolle hat der Orient bei der Entstehung des Okzident gespielt? War es ein großes Einfluss und wie sah er aus? Oder wird der Beitrag übertrieben? Zu diesen Fragen gibt es eine Debatte im The European zwischen Muhammad Sameer Murtaza und Heiko Heinisch. Der Ausgang dieser Diskussion hat seinen Ursprung im ZEIT Beitrag von Ulrich Greiner vom 08.02.2015

Lesetipp: Gott im Koran


Lesetipp:

Die Wortstellung des Subjekts „Gott“ im Koran (pdf)Yehudit Dror, Journal of Arabic and Islamic Studies Vol.14/4 (2014)

In diesem Aufsatz wird ein Aspekt der Frage Wortstellung im Koran behandelt und zwar die Stellung des Subjekts ’allāh und rabb in den einfachen Verbalsätzen im Koran.1 Um die bestehenden Wortstellungstypen darzustellen, werden die Sätze in drei Gruppen klassifiziert: Klassifikation nach Verb- und Aktionsart, Klassifikation nach der Satzart und Klassifikation nach Satzeinleitungspartikeln. Insgesamt konnten vier Ursachen erarbeitet werden, die zu den verschiedenen Wortstellungen führen: Tempus und Aspekt, unterschiedliche Funktionen der Partikeln und der Pronomina, sowie rhetorische Zwecke und Betonung.

This article examines one aspect of word order in the Qurʼān, which is the position of the subjects ’allah and rabb in simple verbal sentences. To present the word order types existing in the Qurʼān, the sentences were classified in three groups: the verb’s type and its aspect (aktionsart), the sentence type, and the type of the particle preceding the sentence. Four factors affecting the word order

Notger Slenczka: Marcion 2.0? Das Revival einer alten Debatte zum Alten Testament


Was ist passiert?

In den Worten Prof. Notger Slenczkas:

2013 habe ich in einem Aufsatz die These aufgestellt, daß das AT in der Kirche keine ‘kanonische Geltung’ haben sollte und auch faktisch nicht hat, sondern, wie Harnack gesagt hatte, den Apokryphen gleichzustellen sei. Diese These ist in keiner Weise ‘antijudaistisch’ und plädiert auch nicht dafür, künftig das AT in der Kirche nicht mehr zu verwenden oder in Bibelausgaben nicht mehr abzudrucken (dazu den u.g. Vortrag S. 13-16). Interessenten finden ►hier den entsprechenden Text.

Klingt interessant und die Chronologie des Streites lohnt sich:

Auf der Homepage von Notger Slenczkas sind die Reaktionen und seine Antworten darauf gelistet.

3. International Congress on Evolution under Scrunity


evo

3.Evrim Sorgulanıyor Kongresi Ankara’da!

3. Uluslararası Evrim Sorgulanıyor Kongresi İstanbul ve Erzurum’dan sonra şimdi Ankara’da! Evrimin tamamen bilimsel açıdan konuşulacağı uluslararası kongreye Ankara Yıldırım Beyazıt Üniversitesi ev sahipliği yapıyor. Devam

“Der Tod ist ein Meister aus Deutschland”. Deutsche Mitschuld


Ein Beleg von deutscher Seite:

Gottschlich zitiert in seinem Buch “Beihilfe zum Völkermord” über die deutsche Mitverantwortung

aus einem Vermerk des deutschen Marineattachés Hans Humann vom Juni 1915: “Die Armenier werden – aus Anlaß ihrer Verschwörung mit den Russen! – jetzt mehr oder weniger ausgerottet. Das ist hart, aber nützlich.”

Wenige Tage später schrieb Admiral Wilhelm Souchon, der deutsche Chef der türkischen Flotte: “Für die Türkei würde es eine Erlösung sein, wenn sie den letzten Armenier umgebracht hat, sie würde dann die staatsfeindlichen Blutsauger los sein.”

Mit anderen Worten: Deutschland weiß seit hundert Jahren, worum es sich bei den Gräueltaten vor hundert Jahren handelt.

Spiegel Online

(via Leo Brux)

auch zu empfehlen: Türkische Armenien-Neurose. Die Ehre kommt vor der Wahrheit und das Interview mit Taner Akçam im Standart

Und grundsätzlich zur Sache: Völkermord oder nicht? Der Völkermord an den Armeniern, Frankreich, die Türkei und das Osmanische Reich