Jesus: „Für uns gestorben“ und doch noch lebendig. Neuer Grundlagentext der EKD


Die theologische Textproduktion der Protestanten ist voll im Gange. Ein neuer Grundlagentext des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde veröffentlicht:

Für uns gestorben. Die Bedeutung von Leiden und Sterben Jesu Christi. Gütersloher Verlagshaus (2015)

Dazu auch ein Interview mit dem Theologen Christoph Markschies, Mitautor des EKD-Grundlagentextes „Für uns gestorben

2 thoughts on “Jesus: „Für uns gestorben“ und doch noch lebendig. Neuer Grundlagentext der EKD

  1. Der Apostel Paulus und seine Anhänger haben der Gestalt des historischen und des islamischen Jesu den Mysterienkult des Mithras übergestülpt, wie Dr. Brahim Mokrani in seinem Buch „Der Islam ist der Erbe des Judenchristentums und des messianischen Judentums, Kontinuität in den monotheistischen Religionen“ (siehe: http://www.tauhid.net/urchristentum.html) darlegt:

    4.2 Parallelen zwischen der Mithrasreligion und dem jetzigen Christentum

    Der Mithraskult, der so viele und frappante Parallelen zum paulinischen Christentum aufweist (siehe folgende Tabelle), hatte in Tarsus, der Heimatstadt des Paulus, einen Sitz und zwar schon in vorchristlicher Zeit.

    • Mithras war der Sohn Gottes
    • Mithras wurde am 25. Dezember in einer Grotte geboren
    • Mithras kam vom Himmel und wurde als Mensch geboren, um die Sünden der Menschheit auf sich zu nehmen
    • Mithras wurde geopfert, um die Menschheit zu erlösen
    • Der heilige Tag des Mithraskults war der Sonntag
    • Mithras wurde begraben und ist dann von den Toten auferstanden und zum Himmel aufgefahren
    • Die Taufe im Blut des Stiers (taurobolium), – die ersten Taufen „gewaschen im Blut des Lammes“ – in späterer Zeit mit Wasser (durch den christlichen Autor Tertullian schriftlich festgehalten)
    • Mithras wurde „Lamm Gottes“ genannt
    • Mithras war der „Gute Hirte“
    • Mithras wurde „das Licht“ und „die Wahrheit“ genannt
    • Mithras war bekannt als „Retter“
    • Das Abendmahl wurde beim Mithraskult mit Wasser und Brot gefeiert oder mit Brot und Wein, als Symbol des Fleisches und Blutes des heiligen Stiers.

    Paulus und seine Nachfolger haben den Mithraskult, den es bereits in vorchristlicher Zeit gab, fast eins zu eins übernommen und auf Jesus übertragen. Er war ungefähr bis zum Ende des 4. Jhs. n. Chr. im Römischen Reich stark verbreitet. Dann wurde er, wie auch die anderen heidnischen Kulte, vom römischen Staat verboten und durch das paulinische Christentum ersetzt. Der römische Staat (die Kaiser) hatte das paulinische Christentum unterstützt und es per Gesetz als einzige erlaubte Religion allen römischen Bürgern aufgezwungen.

    Die Theologie des Paulus ist von dem Glauben der Urapostel und von der Lehre Jesu weit entfernt, aber die katholische Kirchengeschichtsschreibung hat versucht, den Antagonismus und den Streit zwischen Paulus und den Judenchristen zu bagatellisieren. [Zitat Ende]

    Damit erledigt sich eigentlich die Frage, ob Jesus für die Menschheit gestorben ist und einen Opfertod auf sich genommen hat – er ist es nicht und hat es nicht, sondern das Ganze ist nur eine Erfindung der paulinischen Christen, die heute weltweit die Mehrheit aller Christen darstellen.

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  2. @ cougar

    „Damit erledigt sich eigentlich die Frage, ob Jesus für die Menschheit gestorben ist und einen Opfertod auf sich genommen hat – er ist es nicht und hat es nicht, sondern das Ganze ist nur eine Erfindung der paulinischen Christen, die heute weltweit die Mehrheit aller Christen darstellen.“

    An anderer Stelle kritisieren Sie auch gerne sog. nichtmuslimische Islamwissenschaftler. Deren Ziel sei die Widerlegung des Islam. Belegen tun Sie das übrigens nicht.
    Ich vermute Ihre Motivation besteht darin, das Christentum widerlegen zu wollen.
    Respektieren Sie bitte, dass ich diese Motivation auch nicht gerade wissenschaftlich finde.

    Im Christentum wird niemand ausgepeitscht. Niemand wird geköpft. Niemand bekommt Hände oder Füße angehackt.

    Warum ist das so?

    Weil Jesus Christus unsere Schuld auf sich genommen hat. Deshalb gibt es die Beichte. Deshalb darf man auf Vergebung hoffen.

    Die Strafen der Scharia müssen dagegen von jedem einzelnen Verurteilten individuell erlitten werden.
    Die Möglichkeit einer Vergebung (in dieser Welt) gibt es nicht.
    Im NT heißt es: „Das Gesetz ist für den Menschen da. Nicht der Mensch für das Gesetz.“

    Jesus war ein Aufklärer. Mohammed ein Reaktionär.

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