Die Karriere eines Videos: Das Varoufakis-Fake-Fake


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  1. Ein Gesprächsrunde von vier Personen, die nach der Sprache des Korans „Irregehende“ sind, weswegen nicht zu erwarten ist, von ihnen die Wahrheit zu erfahren.
    Der vielleicht einzige wahre wissenschaftliche Sachverhalt, der in der Sendung vorgebracht wird, ist die Erkenntnis, daß die Menschen von Natur aus zur Religiosität veranlagt sind.
    Erstaunlich ist auch die Tatsache, daß ein solch hoher Prozentsatz der Muslime sich dem bundesdeutschen Staat und der nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft verbunden fühlt und ihnen vertraut, während die meisten deutschen Nichtmuslime den Islam als Gefahr sehen und viele von ihnen von den Muslimen ein „Bekenntnis“ zum Grundgesetz fordern, während sie selbst es häufig mit Füßen treten und dem Staat mißtrauisch oder sogar ablehnend gegenüberstehen.
    U. a. wegen dieser im christlichen deutschen Sprachgebrauch gemachten Trennung zwischen „Glauben“ und „Wissen“ lehnt der Islamologe Amir M. A. Zaidan die Übersetzung des islamischen Begriffes „Īmān“ mit dem deutschen „Glauben“ ab und erläutert dies im Anhang seiner Koranübersetzung „At-tafsir“.
    Wir haben es mit zwei entgegengesetzten Strömungen zu tun: die Mehrheit der nichtmuslimischen Gesellschaft entfernt sich immer mehr von ihrer jeweiligen Religion und löst die Bindungen an sie, während die neuen Generationen der Muslime in Deutschland in einem von demjenigen der ersten Generation abweichenden Verständnis von Religiosität weitgehend am Islam festhalten und damit (Moscheebau, Kleidung der Frau) in der Öffentlichkeit mehr in Erscheinung treten, was bei einer Vielzahl von Menschen, die in der Erwartung leben, die Äußerungen von Religiosität würden allmählich verschwinden, was sie bei den Christen bestätigt finden, nicht jedoch bei den Muslimen, Anstoß erregt und zu einer Art Reibung führt. Je größer die Zahl der Muslime wird, die sich nicht scheuen, ihre muslimische Identität zu wahren, und je weiter sich der Rest der Gesellschaft von der Religion entfernt, desto größer wird auch die Fläche dieser Reibung.
    Darüber, was „wissenschaftlich“ ist, kann man unterschiedlicher Meinung sein. So rechnete bspw. Prof. Josef van Ess alle Hadithe, die eine Aussage über zukünftige Ereignisse enthalten, zu den als erfunden zurückzuweisenden, da kein Mensch – auch nicht Muhmmad – die Zukunft voraussagen kann. Diese voreingenommene Einstellung schließt von vornherein die Möglichkeit aus, daß der Islam Recht haben könnte und Muhmmad – Segen und Heil seien auf ihm – doch ein wahrer Prophet war und von außerhalb, von einer höheren Instanz das Wissen um zukünftige Dinge eingegeben bekam. Daher muß ich meinerseits aus meiner Sicht als Muslim eine solche Vorgehensweise, die nicht alle Möglichkeiten zuläßt, als unwissenschaftlich ansehen. Ebenso verhält es sich mit Naturwissenschaftlern, die Gottes Existenz als unmöglich bezeichnen, aber selbst der Evolutionsbiologe Richard Dawkins gibt zu, daß sich Gottes Nichtexistenz nicht beweisen läßt.

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