Amina Wadud: A Jihad for Justice.


A Jihad for Justice: Honoring the Life and Work of Amina Wadud

Ein neues Buch bzw. eine Festschrift zu einer herausragenden Frau: „A Jihad for Justice: Honoring the Life and Work of Amina Wadud“ (by Kecia Ali, Juliane Hammer, Laury Silvers)

Es ist kostenlos zum download.

One thought on “Amina Wadud: A Jihad for Justice.

  1. Das, was Amina Wadud geleistet hat, ist in erster Linie, unter den Muslimen Zwietracht (Fitna) zu stiften!!! Als sie damals als erste Frau das Freitagsgebet leitete, erregte dies die Mißbilligung der Mehrzahl der Muslime weltweit, und das zu Recht! Ihre Argumentation für die Zulässigkeit dieses Tuns ist auf solch schwachen Beweisen aufgebaut, daß sie durchaus widerlegbar ist. In den Video-Aufnahmen eines dieser von ihr geleiteten Freitagsgebete steht sie zwar dick verhüllt vor den Betenden, in deren Reihen stehen jedoch Männer und Frauen gemischt in körperlicher Berührung nebeneinander, und ihre Gebetsruferin trägt enganliegende Hosen und keine Kopfbedeckung. Das ganze erweckt den Eindruck, als wollten die Teilnehmer an diesem „Gebet“ im mißbrauchten Namen der Religion die Sau rauslassen.
    Eine Teilnehmerin, die Amina Waduds Predigten anhörte, schildert diese als langatmig und zu akademisch.

    http://www.freace.de veröffentlichte am 20.03.2005 unter dem Titel „Die geplante Provokation“ folgendes:

    Was in deutschsprachigen Medien bisher fast völlig ignoriert wurde, hat insbesondere in islamischen Ländern zu einem Aufschrei der Empörung gesorgt: am vergangenen Freitag leitete in New York erstmals eine Frau das muslimische Freitagsgebet.

    Wie beispielsweise Al-Jazeera am Samstag berichtete, war Amina Wadud, eine Professorin der Islamistik an der Virginia Commonwealth University, die Vorbeterin für etwa 80 bis 100 Frauen und Männer. Dies war für gläubige Muslime nicht nur provozierend, weil diese Rolle geltenden Regeln zufolge von einem Mann übernommen werden muß, sondern auch, weil die anwesenden Männer nicht durch einen Vorhang oder ähnliches von den anwesenden Frauen getrennt worden waren. Mehr noch trugen sowohl ein Teil der anwesenden Frauen als auch Suehyla el-Attar, die den Ruf zum Gebet gesprochen hatte, nicht das muslimische Kopftuch. Einige Frauen erschienen sogar in enganliegenden Hosen.

    Wie IslamOnline berichtete, wird eine Frau als Vorbeterin eines der obligatorischen fünf täglichen Gebete von islamischen Geistlichen abgelehnt, während Frauen demnach durchaus als Vorbeterin bei anderen Gebeten oder im privaten Kreis möglich sind.

    Dies und zahlreiche weitere tatsächliche und „gefühlte“ Beschränkungen für muslimische Frauen im täglichen Leben werden von Wadud kritisiert.

    Nachdem drei Moscheen abgelehnt hatten, sie als Vorbeterin des Freitagsgebets – des heiligsten Gebets innerhalb der Woche – zu akzeptieren und auch eine Kunstgalerie hatte kurzfristig, angeblich aufgrund einer Bombendrohung, ihre Unterstützung versagt hatte, fand Waduds Predigt letztlich in der Episkopal-Kathedrale St. John the Divine in Manhattan statt.

    Auch während der Predigt setzte sie ihre Provokationen fort und nannte „Allah“ stattdessen „Er, Sie und Es“.

    Wie Al-Jazeera berichtete, wollte Wadud nach dem Gebet nicht für Interviews zur Verfügung stellen, da sie eher eine „einsame Akademikerin“ sei und sich beim Verfassen eines Buches wohler fühle als beim Stehen im Rampenlicht.

    Eine Frau, die dermaßen massiv muslimische Wertvorstellungen in ihren Grundfesten erschüttert und das zu einem Zeitpunkt, da der Islam von der US-Regierung zunehmend als Feind aufgefaßt oder zumindest präsentiert wird, scheint fast „zu gut, um wahr zu sein“.

    Bei genauerer Betrachtung scheint dieser Eindruck auch zuzutreffen.

    Schon Waduds Behauptung, sie wäre eher öffentlichkeitsscheu, kann letztlich nur als Lüge bezeichnet werden. So trat sie schon in der Vergangenheit wiederholt öffentlich auf und gab auch Interviews.

    Bei einem Auftritt im kanadischen Toronto hatte sie nicht nur die Aussagen des Korans in Zweifel gezogen – beispielsweise hinsichtlich der Bestrafung von Verbrechern – sondern rief auch dazu auf „Nein zum Koran zu sagen“, wenn man mit seinen Lehren nicht einverstanden sei. Bei gleicher Gelegenheit sprach sie sich für homosexuelle Ehen aus.

    Abgesichts ihrer zahlreichen, Grundthesen des Islam zuwiderlaufenden Ansichten kann die ihr entgegenschlagende Ablehnung sicherlich kaum verwundern.

    Tatsächlich scheint es sich hier allerdings keineswegs nur um eine einzelne Aktion einer feministischen Muslima zu handeln.

    So wurde Waduds Gebet von der Website MuslimWakeUp organisiert. Eine Teilnahme an dem Freitagsgebet war nur nach einer vorherigen Registrierung über diese Website möglich – allein dies zweifellos ein weiterer Widerspruch zum muslimischen Glauben.

    Chefredakteur als auch Besitzer von MuslimWakeUp ist Ahmed Nassef. Dieser wiederum nahm im Dezember des vergangenen Jahres an einer Konferenz mit dem Namen „Bridging the Divide“ („Das Überbrücken der Kluft“) der Brookings Institution teil. Daß die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des „Saban Center for Middle East Policy“, benannt nach seinem Stifter, dem israelischen Medienmogul Haim Saban, stattfand, sei hier nur am Rande erwähnt.

    Anläßlich dieser Konferenz wurde eine neue Organisation, die „American Muslim Group on Policy Planning“ (AMGPP, „Gruppe amerikanischer Muslime für Politikplanung“) ins Leben gerufen. Auch wenn zu der AMGPP keine präzisen Informationen erhältlich sind, so legt doch ein von Muqtedar Khan auf seiner Website Ijtihad veröffentlichter Artikel zumindest die Vermutung mehr als nahe, daß Khan einer der Gründer ist, ebenso wie Nassef.

    In dem Artikel legt Khan die Ziele der AMGPP dar. Hierzu gehören die „Unterstützung der USA in ihrem Krieg gegen den Terror“ als auch die Übernahme der „führenden Rolle in Angelegenheiten der öffentlichen Diplomatie und Öffentlichkeitsarbeit im Namen des Außenministeriums“. Außerdem soll die AMGPP als „Sprecherin der amerikanischen Politik, Bedenken und Interessen“ arbeiten.

    Neben Beamten des US-Außenministeriums nahmen auch Beamte des US-Verteidigungsministeriums an der Konferenz teil.

    Spätestens hier scheint nun der Bogen zu den Überlegungen eines Papiers der RAND Corporation, eines „neokonservative“ Grundsätze vertretenden „Think Tanks“, vollzogen zu sein. Darin wurde empfohlen, „Partner zur Förderung des demokratischen Islams zu finden“.

    Die gezeigte Nähe zu neokonservativen Einflüssen, der Bush-Regierung und dem US-Verteidigungsministerium läßt es äußerst wahrscheinlich erscheinen, daß es sich hier um nichts anderes als eine gezielte Provokation handelte.

    Tatsächlich bieten sich hier zweifellos mehrere erfolgversprechende Möglichkeiten.

    Der schon im Vorwege zu erwartende Aufschrei der Mehrheit der Muslime ist sicherlich geeignet, den Islam einmal mehr fundamentalistisch, rückständig, radikal und frauenfeindlich darzustellen. Darüber hinaus ist dieser Fall mehr als geeignet, Uneinigkeit innerhalb der muslimischen Gemeinschaft zu säen. [Zitat Ende]

    Daher stellt jedes Lob für Amina Wadud eine weitere Provokation der Mehrheit der Muslime und eine Beleidigung der islamischen Umma dar.

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