Das Kalifat in Medina 1


Lesewerk Arabisch und Islam

Das Kalifat in Medina, oder: das erste Arabische Reich, 622–661. Erste Lieferung

Die Standarderzählung zum ersten arabischen Staat ist allgemein bekannt. Im Jahr 622 verließ der Prophet Mohammed seine Heimatstadt Mekka und wanderte aus nach Medina, wo er einen Staat gründete. Nach seinem Tod behielten drei seiner Nachfolger, gemeinhin bekannt als die „Rechtgeleiteten Kalifen“, Medina als Hauptstadt bei, das sie benutzten als Basis für immensen Eroberungen. Der vierte Kalif ʿAlī regierte de facto in Kūfa, im Irak. Nach seinem Tod im Jahr 661 verschob sich der Schwerpunkt nach Damaskus in Syrien, wo der Umayyade Muʿāwiya, der bereits seit 642 als Statthalter regiert hatte, jetzt Kalif wurde.
Dieser sehr kurze Überblick scheint sowohl für Muslime wie auch für traditionelle Orientalisten im Westen akzeptabel zu sein. Aber ist er heutzutage wirklich noch vertretbar? Ich möchte mich hier nicht mit der Frage beschäftigen, ob dieses Reich *islamisch genannt werden kann oder noch nicht…

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