Die Wahl der Migranten


Nützlicher Einblick vor der Bundestagswahl 2013:

Die Wahl der Migranten (Teil 1) (06.09.2013)

in Forum am Freitag (ZDF)

von und mit Abdul-Ahmad Rashid und Nazan Gökdemir

Die Wahl der Migranten (Teil 2) (13.09.2013)

in Forum am Freitag (ZDF)

von und mit Abdul-Ahmad Rashid und Nazan Gökdemir

Die Wahl der Migranten (Teil 3) (20.09.2013)

in Forum am Freitag (ZDF)

von und mit Abdul-Ahmad Rashid und Nazan Gökdemir

One thought on “Die Wahl der Migranten

  1. Auf der Website einer muslimischen Organisation fand ich den Spruch, daß es ein Privileg sei, bei demokratischen Wahlen seine Stimme abgeben zu dürfen. Unter den waltenden Umständen empfinde ich solche Worte jedoch als Verhöhnung.
    „Haben wir heute nicht wieder, wie früher in der DDR, eine Einheitspartei? Regiert werden wir derzeit von der CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE/DIELINKE-Partei. Das ist ein langer Buchstabensalat für das Zentralkomitee der Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands (ZK der KED). Die Parteifunktionäre der KED wechseln nach den Wahlen einfach nur ihren Sitzplatz. Mal sitzen sie als Regierungsdarsteller auf der erhöhten Front, dann mal wieder als Oppositionsstatisten auf den einfachen Sesseln der gegenüberliegenden Seite. Aber so richtig raus fliegt irgendwie keiner. Fällt das eigentlich niemandem auf?“ [Andreas Popp, http://www.wissensmanufaktur.net/ked%5D
    Die LINKE möchte ich persönlich hier von der KED ausnehmen, aber deren Menschenbild ist so vom islamischen verschieden, daß sie für viele Muslim allenfalls als kleinstes Übel wählbar ist, um den Rechtsextremisten ein Stimmengegengewicht zu setzen, solange sie nicht an die Macht kommt, und weil sie gegen die imperialistischen Kriegszüge in muslimische Länder ist.
    Auf den untersten Ebenen, wie der kommunalen, funktioniert die Demokratie – laut Andreas Popp – recht gut, da die meisten die anderen kennen und ein gewählter Bürgermeister oder Abgeordneter im Gemeinderat schwer irgendetwas verbergen kann. Auf den höheren Ebenen sieht es jedoch anders aus.
    In seinem Beitrag „Düstere Aussichten“ verrät der SPD-Mann Marco Bülow, was Bundestagsmitglieder wirklich zu sagen haben: fast nichts. Die innerparteilichen Abstimmungen in den Ausschüssen sind nicht geheim, und die anderen, insbesondere die Verantwortlichen in der Parteiführung, können genau sehen, wer für oder gegen etwas stimmt. Stimmt jemand beständig gegen etwas, was die Parteiführung haben möchte, wie bspw. den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, dann wird er kaltgestellt, indem man ihn z. B. bei den nächsten Wahlen nicht mehr als Kandidat aufstellt. Außerdem läßt der Parteivorsitzende von Zeit zu Zeit jeden Abgeordneten zu einem Gespräch unter vier Augen in sein Büro kommen. So kommt es, daß auf den höchsten Ebenen nicht mehr die Interessen der Wähler vertreten werden, sondern diejenigen der Parteiführung oder der Raubtierkapitalisten.
    Vor vielen Jahren sagte mir ein zum Islam konvertierter Deutscher einmal, er wähle die SPD, weil diese sich für die Belange der Arbeiter einsetze. Diese Zeiten sind längst vorbei, und die SPD ist zum Kapitalismus hin abgedriftet. Was ich der SPD besonders übelnehme, ist die Tatsache, daß sie als „Islamexpertin“ ihre Abgeordnete Lale Akgün genommen haben, die noch nicht einmal verstanden hat, was Religion als solche überhaupt ist, geschweige denn der Islam, und die ihre Informationen über diese Religion offensichtlich aus den unqualifizierten Äußerungen und Erzählungen ihres Großvaters bezogen hat.
    Die in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungene Islamfeindlichkeit zieht sich in irgendeiner Form jeweils durch alle diese Parteien.

    Ich möchte meine Interessen nicht als Migrant – der ich nicht bin –, noch als Arbeiter, noch als privater Geschäftsmann usw. vertreten sehen, sondern als Muslim mit bundesdeutscher Staatsbürgerschaft.
    Und was sind das überhaupt für vorgebliche Muslime, die einem in diesem Beitrag vorgestellt werden?! Von all diesen Kandidaten und Kandidatinnen würde ich keinem/keiner einzigen meine Stimme geben. Und wollte ich einem meine Stimme geben wollen, so müßte ich sie ihm nicht nur als Menschen geben, sondern auch der Partei, die ihn als Kandidaten aufgestellt hat, was ich jedoch nicht möchte. Das Parteienunwesen in der BRD und anderen westlichen Demokratien halte ich für dringend änderungsbedürftig.
    Wahrheit und Gerechtigkeit sind nicht durch Stimmenmehrheit zu ermitteln. Hätte es zur Zeit des Auftretens des Propheten Muhammad – Friede sei auf ihm – in Mekka freie demokratische Wahlen gegeben, so hätte die Mehrheit damals zweifellos für ein Verbot des Islams gestimmt. Die ersten Muslime dort stimmten mit den Füßen ab: mit ihrer Auswanderung zunächst nach Abessinien und dann nach Medina. Ihr Privileg war es, dem besten aller Menschen folgen zu können. Was ist das gegenüber dem „Privileg“, zwischen Schmutz, Abfall, Kot, Dreck usw. wählen zu dürfen?!

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