„Singling out Israel“? Ja, warum denn nicht?


MondoPrinte

Israels Wirtschaftsminister, der rechtsradikale Siedlerist Naftali Bennett, hat jüngst in Jerusalem der international anerkannten Zwei-Staaten-Lösung eine Absage erteilt. Vielmehr, so Bennett, sei für Israel das Gebot der Stunde, in der Westbank zu „bauen, bauen, bauen“: Einen Staat Palästina dürfe es niemals geben. Als Reaktion ereignete sich ein Vorgang, den man sich unbedingt in den Kalender eintragen und dann auf der Zunge zergehen lassen sollte: Der Director des American Jewish Committee, David Harris, kritisierte Bennett für seine „nicht hilfreichen Äußerungen“ und forderte die israelische Regierung auf, sich von diesen zu distanzieren.  Harris‘ harsche Kritik an Bennett verdient Beachtung, denn sie ist nach wie vor eine Rarität, gerade wenn sie von seiten des AJC geäußert, das neben der Anti-Defamation League und AIPAC zu den wichtigsten jüdischen pro-israelischen Lobbygruppen in den USA gehört.

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