Farid Esack: Ich habe nichts dagegen, dass der Islam eine Bedrohung ist, denn ich finde, dass die heutige Welt mit einer Supermacht, einer Ideologie und einer Art von Globalisierung keine sehr schoene Welt ist. Ich habe nichts dagegen, dass der Islam Teil einer Bedrohung fuer die „Pax Americana“ ist, fuer den globalen Frieden, der allein auf den Werten der Vereinigten Staaten beruht. Aber ich moechte nicht, dass der Islam die einzige Herausforderung wird. Er sollte eine sein, aber gemeinsam mit anderen internationalistischen Kraeften – mit Menschen, die sich Sorgen machen um die natuerlichen Ressourcen, die globale Erwaermung, die Marginalisierung der Menschen in der Dritten Welt, die Profite der Pharma-Industrie und so weiter. Ja, ich glaube, dass der Islam eine Bedrohung sein sollte. Aber nicht isoliert von anderen. (via DML)