3 thoughts on “Kurzfilm zu Nahrungsmittelspekulation

  1. Mit Verlaub, aber das ist mehr Patchwork-Flicken als wahrer Angriff der Probleme! Das Problem ist doch, dass Waren gekauft oder verkauft werden darf, die es noch gar nicht gibt mit Geld, das keiner hat! Die Loslösung von der tatsächlichen Ware – so stabilisierend das zu sein scheinen mag, wie der Sprecher anfangs sagt – führt zwangsläufig dazu, dass die Produktion keine Rolle mehr spielt, denn Geld verdienen tut man mit der Spekulation mit der Marktlage (einer an sich schon substanzlosen Menge) und nicht mit Produktion, Kauf und Verkauf. Die leider inzwischen konventionelle Lösung – Regulierung – hilft nicht weiter, denn Spekulationsbegrenzungen oder „Berichte über Tätigkeiten“ sind bürokratischer Unsinn, der letztendlich nur dazu führen wird, dass Menschen weiterhin legale Umwege suchen, um weiter ihre Geschäfte zu verrichten und mehr Geld zu verdienen.
    Verbietet man allerdings die Spekulation an sich und den Handel (noch) nicht vorhandener Waren/Geld, dann führt das zwangsläufig zur Abschaffung solcher warenunabhängiger Märkte und dann kann zwar ein Schwarzmarkt entstehen, aber dies ist m.E. ein weit geringeres Risiko als das derzeitige System.

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  2. Wenn man an einer Schraube dreht, wird die andere wieder locker. So wie es aussieht, könnte hier nur noch eine radikal Veränderung was bringen. Das ist zwar sehr langfristig bis utopisch, aber eigentlich müsste das ganze Wirtschaftssystem total ausgewechselt werden. Aber kurzfristig hilft das natürlich nicht, schon gar nicht mit den Akteuren. Wohl bekommts!

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