Das Kopftuch an sich? Für sich?


Die Handbroschüre der Berliner Senatsverwaltung für Integration mit dem Titel: “Mit Kopftuch außen vor?“ sorgt für Aufregung. Warum? Es geht um die Situation muslimischer Frauen mit Kopftuch. Und daraus folgende Erschwernisse im Alltag, besonders im Beruf. So weit so gut! Aber einigen sogenannten Frauenrechtlerinnen geht das zu weit. Nein nicht das diese Frauen Probleme bekommen, wenn sie arbeiten möchten, sondern das sie es überhaupt wollen, dazu noch mit Kopftuch. Und wie hört sich das an:

„Wir haben eine politische Entwicklung in den Reihen der Kopftuchträgerinnen.“

Und Serpil Cileli findet sogar, das die Frauen sich sich mit der Entscheidung für das Kopftuch ja selbst ausgrenzen. Typisch Mann hät ich jetzt gesagt. Oder wie ich zu sagen pflege: Frauenrechtlerinnern sind auch nur Männer! Mehr dazu gibt hier, hier und hier.

2 thoughts on “Das Kopftuch an sich? Für sich?

  1. Eigentlich werden die Kopftuchträgerinnen ja von denen ausgegrenzt, die sie durch Erziehung, Gruppenzwang, Gehirnwäsche etc. dazu bringen, das Kopftuch zu tragen.

    Es ist halt nun einmal eine Tatsache dass das Kopftuch in Deutschland von der Bevölkerungsmehrheit abgelehnt wird. Wenn es eine Religion gäbe, die das permanente Nasepopeln vorschiebe, würde das auch nicht akzeptiert.

    Im übrigen gibt es gute Argumente dafür, das Kopftuch als mit Menschenwürde und Gleichheit der Geschlechter, beides Prinzipien des Grundgesetzes, unvereinbar zu betrachten.

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  2. Um Himmels willen! Die Kopftuchträgerinnen, die glauben, ihr Kopftuch freiwillig zu tragen sind in Wahrheit vom orthodox-islamischen Gifthauch der Gehirnwäsche angeweht worden. Was soll dieses Pseudoargument eigentlich sein?! Bourdieu für Muslimas? Und dann wird im selben Atemzug auch noch die Grundgesetzkeule geschwungen. Schmerz lass nach!

    Nachdem inzwischen auch von ernstzunehmen Wissenschaftlern entlarvt wurde, dass Kopftuchverbote nichts, aber auch wirklich überhaupt nichts mit „Frauenbefreiung“ zu tun haben, sondern eine Form der verpönten Berufsverbote sind, muss man nun, nachdem rüpelhaftes Geschimpfe quer durch die Blogosphäre und gewisse überregionale Gazetten des „Dhimmitums“ dieser Wissenschaftler wegen nicht gefruchtet hat mit diesen nur durch einen Grenzakt der Gehirnakrobatik nachvollziehbaren „Beweisen“ aufwarten.
    Es lebe das Orchideenfach der Anthropologie und die Soziologie, mit der man zwar laut Ex-Kanzler Schmidt den Standort Deutschland „nicht flott kriegt“, die man sich aber in Gestalt gewisser diplomierter „Migrantinnen“ engangieren kann, wenn im Kulturkampf Florett gefochten werden muss.

    Sparen Sie sich einfach allesamt Ihre Schalmeientöne von der Frauenbefreiung. Menschen, die mir eine Lebensgestaltung und damit verbunden auch Bekleidungsformen aufzwingen wollen, die ich nicht gewählt habe, sind mir abgrundtief zuwider, ob sie sich nun „Shaykh“ nennen oder „Frauenrechtlerin“.

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